Archive for the ‘Auto’ Category

Sorgenfrei!

Samstag, Mai 7th, 2011

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!
Wir haben gerade Cain verkauft. Leider haben wir nicht so viel Geld bekommen, wie wir wollten, aber dafür sind wir die Schrottkiste endlich los.
Wir waren die letzten 3 Wochen deswegen doch recht angespannt und nun haben wir ja auch nur noch 10 Tage in Adelaide. Glücklicherweise ist beim Verkauf aber noch immer so viel bei rumgekommen, dass wir bis zur Rückkehr in Deutschland nicht mehr an unsere deutschen Konten ran müssen.
Vielleicht ist es einem aufgefallen, für die Zeit des Autoverkaufs haben wir einige Artikel aus unserem Blog entfernt, die schlechtes über Cain erzählten. Ab sofort sind aber wieder alle Artikel einsehbar.
Das soll jetzt auch erstmal reichen, wir werden das Ganze jetzt ein wenig feiern.

Cain wird verkauft…

Sonntag, April 17th, 2011

Nun sind unsere Flüge bzw. Fahrten gebucht, am 18.05.11 fährt Nina mit dem Ghan in die Nähe Ihres Praktikums und von da aus (wo auch immer das ist) mit dem Greyhound die Reststrecke. Am selben Tag etwas später fliege ich nach Melbourne. Da das ganze ja auch nur noch 4 Wochen entfernt ist, haben wir unsern Cain aufpoliert und werben ihn jetzt überall an. Heute hat sich bereits einer das Ding angesehen. Er sagt uns morgen bescheid, wir hoffen er nimmt das Auto, da wir dann sehr schnell das Auto los wären und wir auch recht viel Geld dafür bekommen würden.
Heute werden wir dann auch das letzte Mal die Zeitungen austragen, da dass ohne Auto nicht möglich ist haben wir gekündigt. Den Roadiejob machen wir weiter und fahren mit dem Taxi nach Hause, dann ist der Verdienst zwar nicht mehr so super, aber noch immer besser als nichts.
Also bitte drückt alle die Daumen, dass wir ab morgen kein Auto mehr haben.

Hier noch ein Foto vom kleinen Cain, so gut sah er lange nicht mehr aus…

Zwangsurlaub

Samstag, Dezember 18th, 2010

Da wir im Moment ein kleines Problem mit dem Auto haben sind wir in einer Luxusunterkunft. Großer Vorteil von dem ganzen ist, dass ich meine Krankheit bis hierhin ganz gut ausheilen lassen konnten. Das Gesicht ist zwar noch nicht ganz wieder da aber es ist schon viel besser.
Naja wir sind jetzt fast 2 Wochen hier und so langsam freue ich mich darauf endlich weiter zu kommen.
Nun fragt Ihr euch vielleicht, was zur Hölle die Kleineigkeit mit dem Auto ist, dass wir 2 Wochen festgehalten werden, naja wir bekommen gerade einen neuen Motor, da ein Zylinder nicht mehr wollte und der zweite Hand Motor billiger war, als den alten zu reparieren.
Wir sehen das Ganz aber ganz gelassen, unsere Unterkunft ist ein Traum und da wir uns hier so lange eingemietet haben sind die Kosten nur ganz ganz bisschen höher, als wenn wir in einem Hostel in einem Mehrbettzimmer übernachten würden. Also haben wir es gerade echt gut. Wir zocken auch mal wieder viel Diablo2
Wir haben hier auch gutes Internet, wie viele von euch bestimmt schon gemerkt habe, da wir Abends viel chatten und auch wieder viele viele Videos hochgeladen haben. (schaut euch die Videos unter Videos an!)
Hier noch ein paar Bilder unserer Luxusunterkunft und Coffs Harbour.

Unser Schlafzimmer

Unser Badezimmer mit Dusche

Unser Wohnzimmer/Küchenbereich mit Sofo, TV, Klima, Küche und Esstisch für unsere Laptops :)

Fraser Island, oder: Das Urlaubsparadies

Sonntag, November 14th, 2010

Es war auch schön auf Fraser!
Die Touren durch die Sandhölle haben sich echt gelohnt, denn wir haben viele wunderschöne Plätze besucht. Zwar waren auch eine Menge anderer Leute da, aber zeitweise fühlte man sich schon ziemlich einsam auf dem “Highway”. Nur ab und an brausten Landcruiser, mit bis zu 8 trunkenen Backpackern beladen, oder 4WD-Reisebusse an uns vorbei. Auch ein kleines Flugzeug stand plötzlich neben uns auf dem Highway; der Pilot hatte es sich in seinem Campingstuhl gemütlich gemacht und grüßte uns mit einem Winken. Alle paar Kilometer stand ein einsamer Geländewagen mit ein paar Anglern am Strand, doch ansonsten hatte man wirklich seine Ruhe.
Das war an den Hauptattraktionen allerdings nicht mehr der Fall. Kein Wunder, denn Lake McKenzie (1. Bild) und Lake Wabby (2. Bild) sehen aus wie aus einem Urlaubsprospekt!


Als wir am ersten Tag beim Lake McKenzie mit seinem kristallklaren Wasser und dem schneeweißen Sand ankamen, kam David vor lauter Freude aus dem Fluchen gar nicht mehr raus! Lake Wabby stand am zweiten Tag an und erforderte etwas mehr Anstrengung von uns: über einen 2.2km weiten Wanderweg über die Dünen kamen wir nach einer endlos langen Stunde endlich dort an. Der See ist an drei Seiten von Wald umzingelt; die letzte Seite wird von einer Sanddüne eingerahmt, die sich jedes Jahr 3m weiter in den See frisst. Daher ist das Ufer ziemlich steil und der See wird irgendwann verschwunden sein. Bei beiden Seen haben wir jedenfalls trotz der Menschenmassen ziemlich einsame Stellen am Strand gefunden, wo man viel Ruhe hatte. David hat mit viel Geduld sogar 6 kleine Fischchen in seinen Händen gefangen, aber dann doch wieder freigelassen. In der Zeit habe ich meinen architektonischen Gelüsten gefrönt und angefangen, die Sanddüne abzutragen und einen Wall im See zu bauen. Weit bin ich nicht gekommen, aber schmerzende Arme hatte ich trotzdem. Hätte ich mal besser unseren frisch erworbenen Klappspaten mitgenommen!
Den Rest der Zeit ging’s am 75 Mile Beach entlang. Dort haben wir ein 1935 gestrandes und mittlerweile fast verrottetes Schiffswrack bewundert, sind den bis zum Grund durchsichtigen und von Urwald beschatteten Eli Creek hinuntergetrieben und haben am Indian Head auf den Felsen Ausschau nach Walen und Haien gehalten (ohne Erfolg).
Übernachtet haben wir jeweils an Campingplätzen, die die Queenslander Behörden zur Verfügung stellen – für nur etwa 5 Dollar pro Person pro Nacht. Alles in Allem hat uns der Trip 60 Dollar für Permits (Camping und Autogenehmigung) sowie 115 Dollar für die Fähren gekostet. Das ist doch ein guter Preis für einen unbezahlbaren Urlaub! Zwar haben wir uns auch Alkohol im Wert von 40 Dollar gegönnt, bei den Preisen hier bedeutete das aber nur 3 Dosen für jeden am Abend. ;)
So sah’s auf Fraser noch aus:
Creek am Highway

Blick von den Felsen vor’m Indian Head

Felsen am Indian Head

Fraser Island oder die Sandhölle

Sonntag, November 14th, 2010

Am Freitag ging es endlich zu unserem ersten Hardcore 4WD Abeunteuer, dafür haben wir uns Fraser Island ausgesucht, eine Insel komplett aus feinstem Sand.
Ich berichte an dieser Stelle erstmal nur über die Autoabenteuer, Nina macht den Rest.
Ja am Freitag ging es dann mit der Fähre auf die Insel. Auf der Insel angekommen sind wir dann erstmal ein Stück ins Innere gefahren, wo wir direkt mal einen kleinen Geländewagen gesehen haben, der den Berg nicht hoch gekommen ist und dabei war sich schön einzugrageben, an dieser Stelle haben wir dann das erste mal unseren L4 Allradantrieb eingeschaltet. Nachdem der Kleine es dann doch geschafft hat den Berg zu erklimmen versuchen wir unser Glück und haben es beim ersten Anlauf natürlich auch nicht geschafft, da Sand echt die Hölle ist. Wir haben beim zweiten Anlauf dann einfach die Gegenfahrspur genommen, die nicht so tiefsandig war.
Oben angekommen wurde die Fahrbahn dann kein bisschen besser und mir wurde klar, dass das verdammt hart wird.
Im Inland bestehen die Straßen aus einer tiefen Sandbahn, mit fiesen Spurrillen, die einen festhalten.

Am ersten Tag sind wir dann ca 15 km durch das Inland zu unserem Campingplatz gefahren. Wo wir uns dann erstmal erholt haben.

Am zweiten Tag sind wir recht früh morgens zum Strand gefahren, dem “Highway” der Insel, wow hier ist sogar 80 km/h.

Hier war es eigentlich ganz schön zu fahren, so nasser Sand ist wie Schnee. Das Problem sind nur die Verwaschungen, die mitten über den Strand eine 20cm tiefe Bahn ziehen. Wer hier mit 80 durchhämmert wird das nicht überleben.
Neben den Verwaschungen gab es dann noch einen Fluß, der zu durchqueren war, naja so 30 cm tiefe Flüße sind ja kein Problem für unseren Cain.
Abends sind wir dann zu unserem zweiten Campingplatz gefahren, der uns wieder ins Inlad trieb, was extreme Leistungen von unserem Auto abverlangte. Wenn es vom Strand in den Inlandsand geht ist der Sand einfach immer super weich, sehr tief und es gibt kaum Spurrillen, die es einem einfacher machen. Hier haben wir dann auch einen kleinen Bushcamper feststecken sehen.

Am letzten Tag sind wir durch die Sonne um 6:30 Uhr geweckt worden. Wir haben das dann direkt ausgenutzt uns sind los gefahren, da um diese Zeit Ebbe ist: Um diese Zeit ist es sehr schön zu fahren, da der nasse glatte Sand einfach immer am schönsten war. Wir sind dann also die komplette Insel runter gefahren. 18 km vor Ende der Insel mussten wir dann aber leider zum dritten mal ins Inland, da die Straße am Strand zur Zeit nicht passierbar ist. Unsere letzte Straße im Inneren war die absolute Hölle. Hier war eine Straße aus Geröll aufgeschüttet worden, die aber im Abstand von ca. 30 cm Hubel aufwies. Es war echt hart.
Nach 1 Stunde dieser Quall haben wir es dann zur Ablegestelle der Fähre geschafft. Diesmal war es eine andere Stelle der Insel und wir waren sehr überrascht, als wir nur einen Strand mit einem Schild “Wartebereich Fähre” vorgefunden haben. Die Fähre hielt dann einfach mitten am Strand und wir sind noch einmal durch den Sand gefahren.

Auf der Fähre angekommen hab ich dann schon das gute Gefühl gehabt es geschafft zu haben, aber leider war dies nicht so, denn die Fähre hiel am Festland natürlich auch einfach nur am Strand.
Hier war dann auch die eigentlich erste und zum Glück auch letzte Stelle, wo wir uns total festgefahren haben und uns nur mit sehr großer Mühe und mehrfachem hin und her aus dem Sand hiefen konnten.
Ich war sehr sehr froh wieder Asphalt unter den Reifen zu haben.
Unterm Strich muss ich aber sagen, dass es sehr viel Spaß gemacht hat und die Insel einfach unendlich schön ist. Außerdem habe ich jetzt das Gefühl, dass unser Cain überall durch kommt. So ein Monster!

PS: Nina ist natürlich auch gefahren! Und verdammt, 4WD fahren macht Cain verdammt durchstig! 220km und ca 55 Liter Benzin.

Cain – die ganze Geschichte!

Dienstag, Oktober 19th, 2010

Nach mehreren Anfragen kommt hier die komplette Geschichte zu unserem kleinen Auto:
Hier unser neues 6m² zu Hause, namens Cain:

Alles begann am Montag, da hat Nina im Internet eine Anzeige gefunden die ganz interessant war. Darauf hin hat Sie die Besitzer angeschrieben. Am nächsten Tag hatten wir bereits einn Termin mit dem Besitzer. Also haben wir uns das gute Stück angesehen und soweit es ging mit unserem ungeschulten Blick inspiziert. Unser erster Eindruck war sehr gut. Wir hatten noch den Vorteil, dass der Verkäufer das Auto so schnell wie möglich los werden wollte, da er weiter wollte.
Wir haben Ihm dann erstmal gesagt, dass wir das Auto wohl nehmen, aber erstmal einige Dinge klären müssen. Das Auto ist ein Backpackermobil, daher ist es auf irgendeinen angemeldet, der vielleicht schon nicht mehr im Land ist. Wir wollen die Kutsche aber auf jeden Fall auf uns anmelden, daher mussten wir klären, ob es ein Problem ist, dass das Auto nicht auf denjenigen angemeldet ist, der es uns verkauft hat. Glücklicherweise ist das den australischen Behörden total egal. Nina und ich haben Abend aufgeregt über das ganze gesprochen und haben uns noch dazu entschlossen, dass wir das Auo vor dem Kauf nochmal durchgechecken lassen sollten, da wir für das anmelden eine Art TÜV brauchen.
Nina hat also wieder den Besitzer angeschrieben, der natürlich sofort sagte, dass es klar geht, wenn wir zusammen in eine Werkstatt fahren.
Am Mittwoch sind wir zusammen in die Werkstatt. Der Check hat ca 1,5 Stunden gedauert und der Mechaniker sagte, dass unser Cain in einem guten Zustand ist und halt die völlig normlaen Abnutzungserscheinungen an den Tag legt, plus ein paar Kleinigkeiten.
Daraufhin haben wir nochmal mit dem Besitzer verhandelt und haben uns die wahrscheinlich anstehenden Reparaturkosten geteilt.
Das Auto haben wir direkt in der Werkstatt gelassen, da man uns sagte, dass wir das Auto am Freitag abholen können. Das war super, da wir unser Hostel bis Freitag gebucht hatten.
Freitag sind wir zurück zur Werkstatt, die noch nichtmals angefangen hatte mit der Reparatur. (Die Jungs sagten uns aber auch schon, dass Sie den A… voll Arbeit haben) Wir haben dann erstmal unsere Taschen ins Auto geknallt und sind ab zum Strand. Abends sind wir dann wieder zurück zur Werkstatt. Cain war immer noch nicht fertig, der Mechaniker sagte aber, dass wir das Auto mitnehmen können und am Montag zurück bringen sollen um dann alles fertig zu machen.
Also haben wir unseren ersten Ausflug mit unserem Auto gemacht. Siehe dazu auch Ninas Blogeintrag. Als wir am Campingplatz angekommen sind haben wir das Auto erstmal komplett ausgeräumt, da uns der Vorbesitzer alles drin gelassen hat. Nach einer wilden Ausräumaktion haben wir dann 4 große Müllsäcke mit alten (wiederlichen) Dingen weggeworfen.
Auch haben wir das Auto poliert und die Scheiben sauber gemacht. Der Eindruck ist direkt viel besser. Er sieht jetzt nicht mehr so sehr nach Backpacker aus.
Am Abend haben wir uns dann das erste mal unser Bett aufgebaut, mit einer neuen Unterlage und einem frischen Lacken. Man muss sagen, dass es doh echt gut zu pennen ist in so einem Auto.
Extra früh ging es dann am Montag los in Richtung Werkstatt, die uns direkt sagten, dass es auch bis Dienstag dauern könnte.
Wir haben den Tag mit Kino und verdammt viel nichts tun rumgebracht.
Abends rief Nina in der Werkstatt an und natürlich ist das Auto noch nicht fertig, aber Dienstag so gegen 10 Uhr können wir Ihn haben.
Wir haben uns also in einem Hostel eingemeitet. Dienstag sind wir dann raus aus dem Hostel und wieder auf den langen Fußweg durch die brennende Sonne zur Werkstatt. Und was sagt uns der Mechaniker? Alles fertig, außer die Blinker, die wir aber auf jeden Fall für unseren “TÜV” brauchen, argh, also dürfen wir jetzt nochmal ein paar Stunden verbringen mit Nichtstun. Wir sind jetzt in unserem ersten Hostel wo wir gegen eine kleine Gebühr ins WLAN dürfen.

Hier noch ein paar Daten zum Auto:
Toyota LandCruiser
Baujahr 1989
205000km runter
6 Zylinder
4 Liter Hubraum
Benziner
90 – 132 PS, darüber sind wir nicht informiert.
2 Tonnen laut Internet
Eingebautes Bett
Komplette Campingküche
Viele kleine nützliche Dinge wie Campingstuhl, Lampe…
3x 20 Liter Reservekanister für Benzin
1 großer Wasserkanister
2 Ersatzreifen (die jetzt auch heil sind)
4 sehr gute Reifen mit noch sehr viel Profil
Ein unvergleichbarer Sound wenn man auf Gas latscht. Muhahaaa!

Cairns & Kuranda

Mittwoch, Oktober 13th, 2010

Jetzt gibt’s mal nen kleinen Rückblick auf die vergangenen Tage von meiner Seite aus. (Sorry, Ben, wenn das deinem Bedürfnis nach Chronologie nicht entspricht!) Zuerst möchte ich mich aber bei allen fleißigen Mitlesern und Kommentatoren bedanken! Wir sind zwar ziemlich viel unterwegs hier, aber es ist immer schön, wenn wir abends ins Hostel kommen und ein paar kurze Nachrichten von zu Hause uns zeigen, dass ihr unsere Reise verfolgt. Auch eMails erhalten und lesen wir gerne, auch wenn es vielleicht mal etwas dauert bis, wir uns zurückmelden oder unsere Antworten nur kurz ausfallen. Zwar sind wir noch im vielgenannten Urlaubsmodus (was auch noch ein, zwei Wochen so bleiben soll), aber dennoch gibt es viel zu  erledigen – und wenn es nur das gemütliche Gammeln an der Lagune in Cairns ist.

Am Dienstag  haben wir uns also dem Touristendasein hingegeben und sind nach Kuranda in den Regenwald gefahren. Hin ging es mit einer Gondelbahn über die Bäume mit zwei Zwischenstopps. Zwischendurch hatte man einen ziemlich tollen Ausblick auf Cairns und die Coral Coast. Hier der Beweis:

Außerdem ein kleines Video von der Fahrt:

Und hier, zwar nicht ganz der Mississipi, aber zumindest der Barron River, der wenig später in einem Wasserfall mehrere Hundert Meter in die Tiefe stürzt (sehr imposant von der Skyrail aus zu betrachten!):

Und hier: wir zwei Touristen im Regenwald! Übrgens nicht zu vergleichen mit den Asiaten, die wirklich in Scharen dort waren und von allem und jedem in den unmöglichsten Posen Fotos gemacht haben. Einer von ihnen nutzte einen Wegweiser als Poledance-Stange… ;)

Kuranda selbst ist ein Dorf mit zwei Straßen, das nur aus Touriläden zu bestehen scheint. Wie in Cairns auch gibt es hier Unmengen an geschmacklosen Souvenirs und Shirts. Wir haben ja nur wenig Kleidung mitgenommen, da wir uns hier eindecken wollten, aber zum Kauf dieser Kinderarbeits-Shirts konnten wir uns dann doch nicht überwinden. Das interessante Frühstück (Stack of pancakes with bacon, banana and maple syrup (!)) war leider ausverkauft. Da das Butterfly Sanctuary 17(!) Dollar Eintritt kostete, sind wir lieber den 3 km Regenwald-Walking-Track gelaufen. Fand ich total schön! In Cairns zirpt und zwitschert es ja schon an jeder Ecke, aber dort hat man sich wirklich fernab der Zivilisation gefühlt (was man natürlich nicht war, aber immerhin sind die Touristenmassen brav in den Shops geblieben und nicht auch dort rumspaziert). Hier mal Eindrücke vom Rainforest Walk:

Zurück nach Cairns ging’s dann mit der Scenic Railway, einer historischen Eisenbahn, die langsam die Berge runterzuckelt und mit der meine Mama schon vor 30 Jahren gefahren ist. Besonders der historische Bahnhof hat es mir angetan, auch wenn hier ebenfalls alles sehr touristisch war.

Hier außerdem noch ein paar nachgereichte Fotos aus Cairns selbst. Einmal die Lagoon, die bei Nacht fast noch schöner ist als am Tag. Hier sind wir knapp dem Sonnenbrand entronnen.

Hier noch ein Rundumblick:

Außerdem: Endlich mal was Preiswertes in Australien! Alles ist hier SO teuer, besonders Alkohol (Schnaps rund 40 Euro, Sixpack Bier rund 15 Euro). Nur der Wein aus 4-Liter-Kanistern ist bezahlbar (rund 9 Euro… Ratet, was wir gerade trinken…). Günstig dagegen ist Rindfleisch (4 Fleischlappen zu je 250g insgesamt etwa 9 Euro) und eben diese 12 Donuts: Unschlagbare 1.48 Dollar, was knapp mehr als ein Euro ist!

Wir haben natürlich auch Sinnvolles gemacht, wie eben von David bereits erwähntes Auto gekauft (mein erstes Auto! Yeah!) oder einen Bank Account eingerichtet (hab ich glaub ich schon erwähnt). Morgen organisieren wir noch Handykarte und Postweiterleitungsservice. Ansonsten werden wir wohl wieder die Lagoon genießen und abends den Pizza & Beer Abend im Hostel genießen. Das ist noch bis Freitag gebucht und dann können wir auch hoffentlich unseren Wagen beim Mechaniker abholen und anmelden. Das ist in Australien ziemlich kompliziert, da das Auto bisher in Victoria zugelassen war und man da einiges an Formularen und Kosten hat. Dennoch denken wir, dass der Wiederverkaufswert mit Queensland-Rego und Komplettcheck ganz okay sein sollte. Der Holländer, dem wir ihn abgekauft haben war jedenfalls froh, ihn verkauft zu haben (da er dringend nach Sydney wollte) und wir waren froh, überhaupt einen Wagen, der so genau unseren Vorstellungen entsprach, bekommen zu haben. Wenn die Reparaturen für’s Roadworthy Certificate (= TÜV) durch sind, bin ich happy und das Auto ist fit für ne lange Reise.

Das Gästezimmer ist eröffnet

Mittwoch, Oktober 13th, 2010

Muhahaha, nach nur 4 Tagen in Australien haben wir es geschafft ein Auo zu kaufen. Und zwar genau das was wir wollten! Einen Toyota LandCruiser.

Wir haben das Auto im Internet gefunden und sofort einen Termin mit dem sehr netten Holländer vereinbart.
Heute sind wir dann zusammen mit Bastiaan in eine Werkstatt gefahren und haben das Auto komplett durchchecken lassen. Das Ergebniss war sehr positiv, das Auto ist in einem guten Zustand und wird jetzt noch bis aufs letzte Teil repariert.
Sollte alles gut gehen, ist das Auto dann am Freitag fertig. Ab dann wohnen wir im Auto und reisen weiter.

Neben dem Auto haben wir auch eine riesige Backpackerausrüstung mit allem was man sich vorstellen kann.
Das Besste am Auto ist das wir die Rückbank zum Bett umbauen können, dass heißt wir können immer problemlos 2 Leute mitnehmen. Für die 2 Mitkommenden haben wir dann auch noch 2 Zelte. -> Ich freu mich auf euren Besuch!!!

Kommen wir nur zur Namensgebung: Jedes Auto braucht einen Namen, da es vorher die “Lady in Red” war habe ich gesagt, neenee das Ding ist a big red machine. Daher war mein vorschlag Kane (einige von euch wissen was ich meine…) da wir aber Diablo auch so gut finden, haben wir uns vorerst auf Cain geeinigt! Ich mag dieses kleine Wortspiel, das wahrscheinlich in seiner komplettheit nur von Heiko und Carme verstanden wird…

Hier noch ein Bild: