Archive for the ‘Travel’ Category

NYE Sydney

Samstag, Januar 1st, 2011

Ein toller Start ins neue Jahr! Am 31. zogen wir um ca 13 Uhr los und fuhren mit dem Auto zur 3 km entferneten Zughaltestelle um von dort aus in die Stadt zu kommen. Der Zug war total leer und wir haben uns schon gefragt, ob alles richtig ist oder wir die einzigen sind, die in Sydney feiern wollen. Nach einer Stunde sind wir dann auch am Hafen angekommen wo wir uns direkt aufgemacht haben um einen guten Platz für das Feuerwerk zu finden. Da Nina viel gutes vom Mrs Macquaries Point gehört hat haben wir uns dahin aufgemacht, auch wenn wir nicht wirklich damit gerechnet haben dort einen Platz zu bekommen, da auf diesen Platz von den ca 1500000 Besuchern nur 20000 Einlass erhalten. Aber wir hatten Glück, nach ca einer Stunde anstehen in der totalen Sommersonne sind wir tatsächlich noch auf das Gelände gekommen. Dort haben wir den Tag mit Schach und Menschen gucken umgebracht und haben dann die Feuerwerke betrachtet. Leider sind die Fotos nicht wirklich toll geworden, dass ist halt doch immer schwierig mit so normalen kleinen Kameras. Und wir haben uns lieber mit zusehen als fotografieren beschäftigt. Daher kann ich nur diesen link empfehlen: HIER!
Im neuen Jahr angekommen sind wir dann auch schnell nach dem Feuerwerk wieder zurück gefahren und ich muss sagen, dass ich noch nie einen so gut organisierten Abfluss von Menschen gesehen habe. Die haben einfach die komplette Stadt für den Autoverkehr zu gemacht und die Menschenmassen haben sich über die Straßen verteilt.
Als wir am Bahnhof angekommen sind hatten wir dann mal wieder Glück, da wir innerhalb von 5 Minuten in unseren Zug gekommen sind und sogar einen Sitzplatz gefunden haben, es war traumhaft.
Um 3 Uhr morgens waren wir dann im Hotel wo wie als erstes im neuen Jahr in der Glotze Dimmu Borgir gesehen haben. Toll ein super Start ins Jahr und das bei den völlig unmetalischen Australiern.
Nun ist es früh am Morgen wir sitzen mal wieder bei einer Apfeltasche im McDoof und stellen fest, dass Ihr gerade vor einigem Minuten ins neue Jahr gekommen seit.
Na dann frohes Neues!

PS: Leider kann ich auf Grund des unendlich schlechten Internets keine Fotos hochladen. Das holen wir dann noch nach!

Na wo sind wir denn da?

Freitag, Dezember 31st, 2010

3-mal dürft Ihr raten, wo wir im Moment sind…
Einen größeren Eintrag schreiben wir im neuen Jahr, wenn wir Bilder vom Feuerwerk haben. Muhahahaa!!


Zwangsurlaub

Samstag, Dezember 18th, 2010

Da wir im Moment ein kleines Problem mit dem Auto haben sind wir in einer Luxusunterkunft. Großer Vorteil von dem ganzen ist, dass ich meine Krankheit bis hierhin ganz gut ausheilen lassen konnten. Das Gesicht ist zwar noch nicht ganz wieder da aber es ist schon viel besser.
Naja wir sind jetzt fast 2 Wochen hier und so langsam freue ich mich darauf endlich weiter zu kommen.
Nun fragt Ihr euch vielleicht, was zur Hölle die Kleineigkeit mit dem Auto ist, dass wir 2 Wochen festgehalten werden, naja wir bekommen gerade einen neuen Motor, da ein Zylinder nicht mehr wollte und der zweite Hand Motor billiger war, als den alten zu reparieren.
Wir sehen das Ganz aber ganz gelassen, unsere Unterkunft ist ein Traum und da wir uns hier so lange eingemietet haben sind die Kosten nur ganz ganz bisschen höher, als wenn wir in einem Hostel in einem Mehrbettzimmer übernachten würden. Also haben wir es gerade echt gut. Wir zocken auch mal wieder viel Diablo2
Wir haben hier auch gutes Internet, wie viele von euch bestimmt schon gemerkt habe, da wir Abends viel chatten und auch wieder viele viele Videos hochgeladen haben. (schaut euch die Videos unter Videos an!)
Hier noch ein paar Bilder unserer Luxusunterkunft und Coffs Harbour.

Unser Schlafzimmer

Unser Badezimmer mit Dusche

Unser Wohnzimmer/Küchenbereich mit Sofo, TV, Klima, Küche und Esstisch für unsere Laptops :)

Noch mehr Videos

Montag, Dezember 6th, 2010

Wir haben hier mal gutes Internet, also gibt’s noch ein paar Videos.

It’s Crikey!

Freitag, Dezember 3rd, 2010

Bis jetzt hatten wir keine Zeit oder Lust darüber zu schreiben, aber es hat auf jeden Fall einen Platz im Blog verdient. Am 15.11.10 waren wir im “Austalia Zoo”, der Zoo von dem Verrückten, der vom Stachelrochen getötet wurde, Steve Irwin.

Das echt krasse daran war, dass wir spontan geplant haben in den Zoo zu fahren und wir ausgerechnet am “Steve Irwin Day” im Zoo waren. Mit vielen Promis (Australische, die man glaube ich als deutscher nicht kennen muss) und natürlich der ganzen Irwin Familie.
So bekloppt ich auch Steve immer fand, sein Zoo ist der absolute Hammer. Ich habe so etwas noch nie zuvor erlebt. Neben vielen, vielen australischen Tieren gab es mitten im Zoo ein Stadion, in dem 5000 Menschen Platz finden. In diesem Stadion gab es eine unbeschreiblich gute Tiershow, in dem viele Vögel gezeigt und Krokodiele gefüttert wurden.

Die Vögelvorstellung war super, da dort nicht einfach nur Vögel gezeigt wurden, sondern diese durch das offene Stadion geflogen sind. So erzählte einer von einem australischen riesigen Vogel. Wie er aussieht und was seine Besonderheiten sind. Dann sagte er “ja und einer dieser Vögel kommt gleich ins Stadion geflogen, schauen Sie einfach rechts neben die Anzeigetaffel” und kaum 3 Sekunden später fliegt dieser Riesenvogel genau dort ins Stadion.
Auch die Koalas haben uns sehr gefallen, da sie so putzig im Baum abhingen und sich einen gemütlichen Tag gemacht haben.

Natürlich war das noch nicht alles. Der Zoo hat sehr viele Freigelände, in denen man die Tiere sehen kann. Sehr schön war das Känguruhgelände, in dem man die Tiere nicht nur sehen und streicheln, sondern auch füttern konnte.

Unterm Strich war dieser Tag zwar heftig teuer, aber sehr sehr schön. Und ich muss sagen, dass jeder von euch, der mal nach Australien fährt auf jeden Fall diesen Zoo mitnehmen sollte.

Videoupdate

Mittwoch, November 17th, 2010

Endlich haben wir es geschafft. Einige Videos konnten wir hochladen, was hier echt schwer ist, da das Internet so langsam ist wie bei uns zu 56k Modem Zeiten.

Nunja das Tagebuchvideo ist bereits am 04.11.10 entstanden und wir sind froh es euch nun zeigen zu können :)

Hier noch ein Video wo ich nach Gems suche:

Fraser Island, oder: Das Urlaubsparadies

Sonntag, November 14th, 2010

Es war auch schön auf Fraser!
Die Touren durch die Sandhölle haben sich echt gelohnt, denn wir haben viele wunderschöne Plätze besucht. Zwar waren auch eine Menge anderer Leute da, aber zeitweise fühlte man sich schon ziemlich einsam auf dem “Highway”. Nur ab und an brausten Landcruiser, mit bis zu 8 trunkenen Backpackern beladen, oder 4WD-Reisebusse an uns vorbei. Auch ein kleines Flugzeug stand plötzlich neben uns auf dem Highway; der Pilot hatte es sich in seinem Campingstuhl gemütlich gemacht und grüßte uns mit einem Winken. Alle paar Kilometer stand ein einsamer Geländewagen mit ein paar Anglern am Strand, doch ansonsten hatte man wirklich seine Ruhe.
Das war an den Hauptattraktionen allerdings nicht mehr der Fall. Kein Wunder, denn Lake McKenzie (1. Bild) und Lake Wabby (2. Bild) sehen aus wie aus einem Urlaubsprospekt!


Als wir am ersten Tag beim Lake McKenzie mit seinem kristallklaren Wasser und dem schneeweißen Sand ankamen, kam David vor lauter Freude aus dem Fluchen gar nicht mehr raus! Lake Wabby stand am zweiten Tag an und erforderte etwas mehr Anstrengung von uns: über einen 2.2km weiten Wanderweg über die Dünen kamen wir nach einer endlos langen Stunde endlich dort an. Der See ist an drei Seiten von Wald umzingelt; die letzte Seite wird von einer Sanddüne eingerahmt, die sich jedes Jahr 3m weiter in den See frisst. Daher ist das Ufer ziemlich steil und der See wird irgendwann verschwunden sein. Bei beiden Seen haben wir jedenfalls trotz der Menschenmassen ziemlich einsame Stellen am Strand gefunden, wo man viel Ruhe hatte. David hat mit viel Geduld sogar 6 kleine Fischchen in seinen Händen gefangen, aber dann doch wieder freigelassen. In der Zeit habe ich meinen architektonischen Gelüsten gefrönt und angefangen, die Sanddüne abzutragen und einen Wall im See zu bauen. Weit bin ich nicht gekommen, aber schmerzende Arme hatte ich trotzdem. Hätte ich mal besser unseren frisch erworbenen Klappspaten mitgenommen!
Den Rest der Zeit ging’s am 75 Mile Beach entlang. Dort haben wir ein 1935 gestrandes und mittlerweile fast verrottetes Schiffswrack bewundert, sind den bis zum Grund durchsichtigen und von Urwald beschatteten Eli Creek hinuntergetrieben und haben am Indian Head auf den Felsen Ausschau nach Walen und Haien gehalten (ohne Erfolg).
Übernachtet haben wir jeweils an Campingplätzen, die die Queenslander Behörden zur Verfügung stellen – für nur etwa 5 Dollar pro Person pro Nacht. Alles in Allem hat uns der Trip 60 Dollar für Permits (Camping und Autogenehmigung) sowie 115 Dollar für die Fähren gekostet. Das ist doch ein guter Preis für einen unbezahlbaren Urlaub! Zwar haben wir uns auch Alkohol im Wert von 40 Dollar gegönnt, bei den Preisen hier bedeutete das aber nur 3 Dosen für jeden am Abend. ;)
So sah’s auf Fraser noch aus:
Creek am Highway

Blick von den Felsen vor’m Indian Head

Felsen am Indian Head

Fraser Island oder die Sandhölle

Sonntag, November 14th, 2010

Am Freitag ging es endlich zu unserem ersten Hardcore 4WD Abeunteuer, dafür haben wir uns Fraser Island ausgesucht, eine Insel komplett aus feinstem Sand.
Ich berichte an dieser Stelle erstmal nur über die Autoabenteuer, Nina macht den Rest.
Ja am Freitag ging es dann mit der Fähre auf die Insel. Auf der Insel angekommen sind wir dann erstmal ein Stück ins Innere gefahren, wo wir direkt mal einen kleinen Geländewagen gesehen haben, der den Berg nicht hoch gekommen ist und dabei war sich schön einzugrageben, an dieser Stelle haben wir dann das erste mal unseren L4 Allradantrieb eingeschaltet. Nachdem der Kleine es dann doch geschafft hat den Berg zu erklimmen versuchen wir unser Glück und haben es beim ersten Anlauf natürlich auch nicht geschafft, da Sand echt die Hölle ist. Wir haben beim zweiten Anlauf dann einfach die Gegenfahrspur genommen, die nicht so tiefsandig war.
Oben angekommen wurde die Fahrbahn dann kein bisschen besser und mir wurde klar, dass das verdammt hart wird.
Im Inland bestehen die Straßen aus einer tiefen Sandbahn, mit fiesen Spurrillen, die einen festhalten.

Am ersten Tag sind wir dann ca 15 km durch das Inland zu unserem Campingplatz gefahren. Wo wir uns dann erstmal erholt haben.

Am zweiten Tag sind wir recht früh morgens zum Strand gefahren, dem “Highway” der Insel, wow hier ist sogar 80 km/h.

Hier war es eigentlich ganz schön zu fahren, so nasser Sand ist wie Schnee. Das Problem sind nur die Verwaschungen, die mitten über den Strand eine 20cm tiefe Bahn ziehen. Wer hier mit 80 durchhämmert wird das nicht überleben.
Neben den Verwaschungen gab es dann noch einen Fluß, der zu durchqueren war, naja so 30 cm tiefe Flüße sind ja kein Problem für unseren Cain.
Abends sind wir dann zu unserem zweiten Campingplatz gefahren, der uns wieder ins Inlad trieb, was extreme Leistungen von unserem Auto abverlangte. Wenn es vom Strand in den Inlandsand geht ist der Sand einfach immer super weich, sehr tief und es gibt kaum Spurrillen, die es einem einfacher machen. Hier haben wir dann auch einen kleinen Bushcamper feststecken sehen.

Am letzten Tag sind wir durch die Sonne um 6:30 Uhr geweckt worden. Wir haben das dann direkt ausgenutzt uns sind los gefahren, da um diese Zeit Ebbe ist: Um diese Zeit ist es sehr schön zu fahren, da der nasse glatte Sand einfach immer am schönsten war. Wir sind dann also die komplette Insel runter gefahren. 18 km vor Ende der Insel mussten wir dann aber leider zum dritten mal ins Inland, da die Straße am Strand zur Zeit nicht passierbar ist. Unsere letzte Straße im Inneren war die absolute Hölle. Hier war eine Straße aus Geröll aufgeschüttet worden, die aber im Abstand von ca. 30 cm Hubel aufwies. Es war echt hart.
Nach 1 Stunde dieser Quall haben wir es dann zur Ablegestelle der Fähre geschafft. Diesmal war es eine andere Stelle der Insel und wir waren sehr überrascht, als wir nur einen Strand mit einem Schild “Wartebereich Fähre” vorgefunden haben. Die Fähre hielt dann einfach mitten am Strand und wir sind noch einmal durch den Sand gefahren.

Auf der Fähre angekommen hab ich dann schon das gute Gefühl gehabt es geschafft zu haben, aber leider war dies nicht so, denn die Fähre hiel am Festland natürlich auch einfach nur am Strand.
Hier war dann auch die eigentlich erste und zum Glück auch letzte Stelle, wo wir uns total festgefahren haben und uns nur mit sehr großer Mühe und mehrfachem hin und her aus dem Sand hiefen konnten.
Ich war sehr sehr froh wieder Asphalt unter den Reifen zu haben.
Unterm Strich muss ich aber sagen, dass es sehr viel Spaß gemacht hat und die Insel einfach unendlich schön ist. Außerdem habe ich jetzt das Gefühl, dass unser Cain überall durch kommt. So ein Monster!

PS: Nina ist natürlich auch gefahren! Und verdammt, 4WD fahren macht Cain verdammt durchstig! 220km und ca 55 Liter Benzin.

Mal schnell was zwischendurch

Samstag, November 6th, 2010

Da wir zur Zeit irgendwie total beschäftigt sind und nicht dazu kommen zu Posten kommt hier ein kleines Update. Sehr trocken aber ihr wisst mal wieder wo wir sind:

Also wir waren ja in Townsville, von dort aus sind wir weiter Richtung Süden gefahren. Der erste Stopp war Airlie Beatch, leider war dort das Wetter super schlecht, weshalb wir nach einem Tag nach Mackay weitergefahren sind. Dort war das Wetter dann aber noch immer nicht besser und wir sind ins Landesinnere gefahren. Nun sind wir in Emerald. Hier werden wir uns mal auf die Suche nach Edelsteinen begeben.

Unglaublich hier ist, dass wir in den Nächten das erste mal einen unglaublichen Sternenhimmel sehen konnten mit unendlich vielen Sternen.
Außerdem ist es hier in der Nacht sowas von kalt, dass wir trotz dicken Socken, dicken Stoffhosen und Kaputzenpullis am frieren waren.

Kleiner Foto-Post

Mittwoch, Oktober 27th, 2010

Der Pool im Tropic Days, unserem ersten Hostel

Auf dem Weg nach Port Douglas am Cook Highway: Blick in Richtung Cairns

Cow Bay

Eine Katze fuer Lara am Cape Tribulation :)

Selbst geschlachtete Kokosnuesse!

Millaa Millaa: Winzige Stadt mit tollen Wasserfaellen. Wir haben dort auch gebadet.

Atherton Tablelands. Sieht fast aus wie Schottland, oder?

Unser Cain von Innen. Gruen ist Davids Seite, blau ist Ninas. Unten von links nach rechts: Kueche, Badezimmer, Teile der Speisekammer, 1-Liter-Kanister Sonnencreme.

Ein Possum am Campingplatz! Dort gab’s auch ne Schlange auf dem Damenklo und mal wieder massig Fledermaeuse.

Ein Besuch im Reef Aquarium in Townsville zeigte uns seltenes Meeresgetier des GBR, unter anderem diese Seeschnecke!